Blues Breakers

MAXIMUM RHYTHM & BLUES

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25 YEARS ON THE ROAD

 

 1983 Hundert Jahr ist er alt, der Blues. So ungefähr, denn ein Geburtsjahr hat er natürlich nicht, dieser Bastard aus Anglo-Folksong und Afro, aus Ragtime-Frivolität und Minstrel-Humor, aus säkularem Protestschrei und spirituellem Wahn. Einen Geburtsort hat der musikalische Mischling aber schon: das Mississippi-Delta. Dort erklang zuerst, von schwarzen Landarbeitern gesungen, was wir heute den Blues nennen. Es waren zunächst Klagelieder, von Entwurzelten und Geknechteten. Der Blues bot eine eigene Musiksprache für die Auflehnung gegen das Unrecht im Diesseits. Daher galt der Blues bei den Weißen als „devil’s music“.
1985  Der Geburtsort der „Teufelsmusik“ der „Bluesbreakers“ liegt in einem Keller in Steindorf am Ossiacher See, wo sich Reinhold Habernig, der sich als Drummer der legendären „Shades“ schon in der 60er Jahren einen Namen gemacht hatte, den geheimnisvollen Ruf des Blues nicht verschließen konnte. Der Bassist OSSI HUBER und der Sänger DIETER THEMEL waren von Anfang an dabei und nach einigen Besetzungswechseln in der Band, betreffend den Gitarristen, kristallisiert sich folgendes line-up heraus, das im Jahr 1985 im Soundborn-Studio in Wien den 1. Tonträger, die LP „Steppin’Out“ aufnahm. JÖRG FRIESSNEGG (lead guitar, slide guitar), NORBERT EIPELTAUER (lead guitar), REINHOLD HABERNIG (drums, backing vocals) ARTHUR OTTOWITZ (harmonica, accordeon, keyboards), OSSI HUBER (bass guitar, backing vocals), DIETER THEMEL (lead vocals). Die Bluesbreakers vertraten Österreich bei einem großen Festival in Bursa (Türkei) und die persönliche Auffassung von zeitgemäßem Blues bringt die Band zu allen großen österreichischen Festivals, wie Donauinselfest in Wien oder Stadtfest in Graz und in alle wichtigen Clubs in Österreich und dem Süden Deutschlands. Der „Woche der Begegnung“ in Klagenfurt weint man heute noch eine Träne nach.
 1987   Die 2. LP „Hot Stuff“ erscheint – und mit ihr der neue Drummer FREDDY ZITTER.
 1989  Das Jahr 1989 führt die „Bluesbreakers“ auf ihre mittlerweile legendäre 1. China-Tour nach Peking, Tianjin und Guilin – heavy airplay im Radio und TV – restlos ausverkaufte Konzerte vor Tausenden Zuschauern. Wieder nachhause zurückgekehrt, können sie mit der Single „Yellow Moon“, die an der „Großen Mauer“ entstand, ihren bisher größten Erfolg feiern – 5 Wochen lang Nr. 1 der Austro-Parade – 6 Wochen in den Top 10 der internationalen Charts.
 1990  Das Album „News“ erscheint.
 1992  „Boom Boom“ kommt auf den Markt.
 1993 Tournee durch die Königsstädte Marokkos. Eine Einladung des königlichen Kulturinstituts führt die „Bluesbreakers“ und Andy Lee Lang & Band und den amerikanischen Bluesman „Big Jay“ McNeely nach Meknes, Fez, Marrakesh, Rabat und Casablanca – ein Erlebnis wie „1001 Nacht“ – im Herbst folgt Spanien – Tarragona, Fiesta de Sancta Tecla. 10 Jahre „Bluesbreakers“ wird mit dem Erscheinen der Jubiläums-CD „C’mon“ gefeiert. Special guest auf dieser CD sind „Big J.“ und die inzwischen leider verstorbene Blueslegende und Grammy-Gewinner Luther Allison.
 1995   Norbert Eipeltauer verlässt die Band und geht seine eigenen musikalischen Wege.
 1996 2. China-Tour mit Konzerten auf der Trauminsel Hainan, Haikou und in Hongkong.
 1998  Klaus Tschernutter (der Austin-Austrian) bringt die Band im März nach Austin/ Texas (the music capital of the world), wo im legendären „Continental Club“ die CD „America- Live in Austin/Texas“ aufgenommen wurde. Im November geht es den Mississippi hinunter – die „Bluesbreakers“ spielen in Memphis/Tennessee, Natchez/Mississippi und New Orleans/Louisiana. DOLFI KANDLER nimmt auf dem drumseat Platz.

 2003

 

 

 

 

 

 

 2004

   bis

2008

 

Ein Highlight eröffnet das Jubiläumsjahr 2003 – Zagreb Blues Festival im B.P. Club. Das 20-Jahr Jubiläums-Konzert im ausverkauften Villacher Congresshaus wird zu einem fulminanten Fest, Auftritte u.a. bei Festivals in Kroatien, dem Wiener Donauinselfest, beim Neusiedler und Villacher Stadtfest folgen.         

Im Dezember 2003 verlassen Ossi Huber und Dolfi Kandler die Band. Beim traditionellen Jahresabschlusskonzert im Klagenfurter „Kamot“ bestanden HELMUT SPREITZER (bass) und MARIO KOFLER (drums) ihre Feuertaufe mit Bravour und bilden seitdem die groovige Rhythmusgruppe der Bluesbreakers.

 . 

 

Im neuen Jahrtausend werden die Bluesbreakers verstärkt zu Konzerten im gesamten Alpe-Adria-Raum eingeladen. So sind sie immer gerngesehener Gast beim „Jazz is back“ - Festival in Groznjan (Hr), dem Jazz- und Blues-Festival Zagreb, bzw. den Jazz- und Bluestagen in Postoijna (Slo) bzw. beim Jazzfestival Muggia (I). 

Im Sommer 2006 ein erneuter Wechsel an den Drums: von nun an bedient KIKI OSWALD das Schlagwerk.

 

Die aktuellen CD-Produktionen „A good day for the blues“ und „Recorded Live – The Anniversary Album“ wurden in der internationalen Fachpresse  äußerst positiv bewertet. Das neue Album „Recorded live“, welches anlässlich des 25-jährigen Band-Jubiläums aufgenommen wurde, ist erfreulicherweise sogar für den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ nominiert.

Dies beweist einmal mehr die Qualität von Kärntens Bluesband Nr.1 und zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Kärntens Blues-Veteranen nach wie vor ihrem Ruf gerecht werden:

"If that Band don't get you movin', consult your doctor - maybe you're dead"

 

 2009  Nach den langen Jahren „On the road“ hat die Band einen eigenständigen Sound des zeitgenössischen Blues entwickelt. Verschiedene Arten von „Black Music“ – von Chicago Blues bis zum New Orleans R&B halten die „devil’s music“ am Leben – die „Bluesbreakers“ sind sich sicher, dass es so ist – und mit diesem Anspruch haben sie ihren Fuß ins 3. Jahrzehnt der „Bluesbreakers“ Blues-Welt gesetzt.
   To be continued .....

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